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Babbeln statt Streiten – Das Schiedscafé
Mit dem Schiedscafé laden wir in die Stadtbücherei am Marktplatz ein – zu einem Gespräch über etwas, das uns alle betrifft: Konflikte im Alltag.
Wie können wir so miteinander umgehen, dass Konflikte gar nicht erst entstehen?
Und wenn sie da sind – wie lassen sie sich einfach und respektvoll klären?
Das Schiedscafé ist bewusst niedrigschwellig: kein Podium, keine Fachsprache. Stattdessen ein offener Austausch – zuhören, nachfragen, gemeinsam Lösungen entwickeln.
Mit dabei sind Menschen, die genau dabei helfen können:
- Dr. Erik Pöttker, Stellvertretender Amtsdirektor des Amtsgerichts Bad Homburg
- Ina Selzer, Schutzfrau vor Ort
- Vertreter der Ordnungsbehörde der Stadt Oberursel
- Oberurseler Schiedsleute, Schiedsbezirk Nord und Schiedsbezirk Süd
- Frankfurter Schiedsleute
Keine Institutionen „von oben“, sondern Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner, mit denen man ins Gespräch kommen kann.
Die Babbelbank ist auch hier der Ausgangspunkt. Wer sich dazu setzt, kommt ins Gespräch. Über Erfahrungen, Erwartungen und darüber, wie wir im Alltag besser miteinander umgehen können.
So entsteht ein Ort, an dem sichtbar wird: Demokratie beginnt nicht im großen Streit – sondern im Miteinander, im Zuhören und im rechtzeitigen Gespräch.
Weitere Hinweise
Samstag, 26. September 2026, 11:00–13:00 Uhr
Eintritt frei, einfach vorbeikommen.
Sa 26. Sep
2026
11-13:00
Uhr
Ort:
Stadtbücherei Oberursel, Eppsteiner Str. 16-18, 61440 Oberursel
Rückblick
Beim Schiedscafé kamen Schiedsleute, Amtsgericht, Stadt und interessierte Bürgerinnen und Bürger miteinander ins Gespräch.
Babbeln statt Streiten – auf Augenhöhe
Die Idee war ganz einfach: Menschen zusammenbringen, die sich mit Konflikten beschäftigen – und schauen, was passiert. Mit alten und neuen Schiedsleuten aus beiden Oberurseler Schiedsbezirken, Amtsgericht Bad Homburg und Stadt Oberursel hatten wir eine spannende Startgruppe. Und von Anfang an kamen Interessierte dazu – manche ganz gezielt, andere spontan, weil sie in der Stadtbücherei sahen: Da wird gebabbelt!
Fragen, zuhören, voneinander lernen
Kein Podium, keine Vorträge: Wir haben gefragt, zugehört und uns gegenseitig erklärt, wer wann helfen kann. Was kann ein Schiedsamt? Wann braucht es Stadt oder Gericht? Und vor allem eines: frühzeitig miteinander reden, bevor sich Positionen verhärten! Dabei haben nicht nur die Besucherinnen und Besucher Neues erfahren – auch wir untereinander.
Das machen wir wieder!
Eine Erkenntnis nehmen wir besonders mit: Viel mehr Menschen sollten wissen, dass es mit den Schiedsämtern eine niedrigschwellige Möglichkeit gibt, Unterstützung bei Konflikten zu bekommen. Deshalb wollen wir eine kleine Information dazu entwickeln – und das Schiedscafé fortsetzen.
Am schönsten fasste es am Ende eine Teilnehmerin zusammen:
„Wie schön, dass wir hier alle auf Augenhöhe miteinander sprechen konnten.
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