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Nachtkultur verbindet: Frankfurt goes Orschel
Mit „Nachtkultur verbindet“ holen wir die Debatte zur Nachtkultur und Nachtökonomie nach Oberursel. Der Frankfurter Nachtrat – ein einmaliges Gremium, das Bürger:innen, Verwaltung, Kulturschaffende und Anbieter:innen vernetzt – ist zu Gast im Kulturcafé Windrose.
- Welche Bedeutung hat Nachtkultur für Demokratie und Teilhabe?
- Wie können Städte bei Tag und Nacht lebenswert gestaltet werden?
- Was kann Oberursel von Frankfurt lernen, was Frankfurt von Oberursel?
Mit dabei sind:
- Bastian Bernhagen, Geschäftsführer Gibson Club Frankfurt
- Luka Ivanovic, Planungsgruppe Jugendparlament Frankfurt
- Marc Kautz, Stellvertretender Geschäftsführer DEHOGA, Frankfurt Rhein-Main
- Eduard Singer, Leiter Stadtmarketing Frankfurt
- Thomas Studanski, Geschäftsführer Alt Oberurseler Brauhaus
Das Panel-Format findet auf Einladung des Kunstgriff e.V. und des Kulturcafés Windrose statt. Die Babbelbank ist in den Abend integriert und lädt zu offenen Gesprächen ein.
So wird Oberursel zum Treffpunkt, an dem sich kommunale und regionale Perspektiven verbinden – mit Impulsen für die Zukunft der Nacht in einer demokratischen, lebenswerten Metropolregion.
Do 11. Jun
2026
19:30
Uhr
Ort:
Kulturcafé Windrose, Strackgasse 6, 61440 Oberursel
Rückblick
Von Daydrinking bis Demokratie – Frankfurter Nachtrat zu Gast in Oberursel
Daydrinking, Rooftop-Partys, Wasserhäuschen, Jugendräume, Demokratie und die Frage, wie wir unsere Städte lebenswert gestalten wollen – die Themen des Abends waren so vielfältig wie die Gäste im Kulturcafé Windrose.
Der Frankfurter Nachtrat bringt Menschen aus Verwaltung, Kultur, Gastronomie, Jugend und Stadtgesellschaft regelmäßig an einen Tisch. Mit dabei waren Bastian Bernhagen (Gibson Club Frankfurt), Luka Ivanovic (Jugendparlament Frankfurt), Marc Kautz (DEHOGA Frankfurt Rhein-Main), Eduard Singer (Stadtmarketing Frankfurt), Thomas Studanski (Alt Oberurseler Brauhaus) sowie Gäste aus Oberursel und der Region. Die Veranstaltung war Teil des Projekts „Marktplatz Oberursel: Lebendig, offen, mittendrin!“ im Rahmen der World Design Capital 2026.
Schnell wurde deutlich, dass Nachtkultur weit mehr ist als Feiern oder Gastronomie. Diskutiert wurde über Treffpunkte für Jugendliche, öffentliche Räume und die Frage, wie Städte Orte schaffen können, an denen Menschen unterschiedlicher Generationen und Interessen zusammenkommen.
Alle Beteiligten nahmen etwas Neues mit. Für die einen war es die Idee von „Daydrinking“, für andere die Erkenntnis, wie vielfältig die Kultur- und Veranstaltungslandschaft im Hochtaunuskreis bereits heute ist. Ein Satz des Abends blieb haften: „Draußen ist das neue Drinnen.“ Gemeint war damit der Wunsch nach Orten, an denen Begegnung unkompliziert möglich ist – auf Plätzen, in Parks, vor dem Kiosk oder auch im Wald.
Auch die wirtschaftliche Bedeutung der Nacht wurde thematisiert. Gleichzeitig wurde deutlich, wie wichtig der Austausch zwischen Verwaltung, Kultur, Gastronomie, Jugend und Bürgerschaft ist. Die Idee des Nachtrats wurde auch als möglicher Impuls für andere Städte und den Hochtaunuskreis aufgenommen.
Begleitet wurde der Abend von der Babbelbank der Oberurseler Werkstätten. Sie stand symbolisch für das, was den Abend geprägt hat: Zuhören, unterschiedliche Perspektiven sichtbar machen und miteinander ins Gespräch kommen.
Am Ende standen keine fertigen Antworten, sondern neue Ideen, neue Kontakte und die gemeinsame Erkenntnis, dass eine vielfältige Gesellschaft vor allem eines braucht: Räume für Begegnung – und die Bereitschaft, sie gemeinsam zu gestalten.
Weitere Informationen und kommende Termine unter:babbelwith.me
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Vertreter des Frankfurter Nachtrats und Oberurseler Akteure diskutierten im Kulturcafé Windrose über Nachtkultur, Begegnungsräume und Demokratie im Alltag. (Foto: Winkler)
